Dienstag, 30. April 2013

Bodenplatte - Tag 2

Der 2. Tag fing etwas besser an, es gab keinen Stau, allerdings war das Wetter nicht so dolle, es gab immer wieder Regen, wenn auch glücklicherweise nicht so viel.

Auf dem Weg zum Grundstück gegen 10 vor 8 riefen die Techniker von Fa. Dörr (Dichtigkeitsprüfung) an, um sich den Weg beschreiben zu lassen, deren Navi konnte unsere Straße nicht finden. Als ich gegen 3 Minuten nach 8 ankam, waren sowohl der Bodenplatten-Trupp als auch die Techniker vor Ort.

Die einen rollten den Blitzableiter aus und rechelten das Grundstück wieder gerade und die Dichtigkeitsprüfer luden Schläuche und Stöpsel aus, die dann in die Rohre eingeführt werden sollten. Wasser brauchten Sie keines, obwohl die Frau beim Bestellen extra daraufhingewiesen hatte und wir auch schon Nachbar mit frostsichererm Aussenhahn reserviert hatten.



Derweil begannen die FingerKeller Jungs den Feinkies (Sauberkeitsschicht) auf das Grundstück aufzubringen und zu verteilen.

Mittlerweile waren die Dichtigkeitstechniker mit Ihrer Prüfung fertig, "alles im Normbereich" und luden dann Ihre 7 Sachen wieder ein, ca. 08.45 Uhr  habe ich den Wisch unterschrieben. Dann viel dem Einen der Arbeiter ein, die Zeit muss noch eingetragen werden und schrieb: 1,5. Ich habe gesagt, das es keine 1,5 Stunden waren, er meinte "Anfahrtsweg". Musste ich ihm aber wiedersprechen, weil die Anfahrt sowieso separat berechnet wird, sie sind kurz nach 8 dagewesen und nun ist es 10 vor Neun. Das ist nicht mal ne Stunde. Nach kurzer Diskussion und einem Murren des anderen Mitarbeiters wurde die Zahl dann auf 1 korrigiert. Da man ne volle Stunde zahlt, hat uns das jetzt 95 Euro zzgl. MwSt. gespart. Also Fa. Dörr ist billiger, wenn auch "zeitloser" als Fa. Schneider, die wiederum Termine nicht einhalten. Kann man beide nicht empfehlen.

Die Sauberkeitsschicht wurde dann glatt gezogen.


Und dann kam sie, die Radonfolie. Die hatte uns der Architekt empfohlen, die Folie soll Gase aus dem Erdreich gar nicht erst in das Haus eindringen lassen. Dort könnten sich sonst über längere Zeit Konzentrationen bilden, die gesundheitsschädlich sind.



Dann war es schon wieder Zeit zu fahren. Die Nachmittagsschicht übernimmt Jess und macht wieder jede Menge Fotos.



 Jess war dann gegen 15:30 Uhr da. Wie man sieht, ist das äussere Holzgerüst angebracht worden und die Randdämmung (weiss)  und auf die Radonfolie kamen weitere Dämmpaltten (rosa).


und dann war Feierabend und morgen ist Feitertag und dann geht es Donnerstag weiter mit dem Stahlgittern und dem Beton. "Am Freitag kann man schon drauf rum laufen" hieß es. Läuft also alles nach Plan, noch ein paar Tage und dann wird das Haus gestellt.









Montag, 29. April 2013

Bodenplatte - Tag 1

der Tag begann nicht so dolle - ich bin fast 2 Stunden im Stau gestanden. Zum Glück wollte ich eh viel früher da sein,  und war gegen 9:15 Uhr vor Ort. Herr A von Fingerkeller hatte ich zwischendurch informiert, er meinte der Bautrupp würde sich auch verspäten. Alles kein Problem.

Nach Begrüßung habe ich dann den Mehrspartenanschluss überreicht, habe den Baustromverteiler gezeigt, der ja gut und gerne 100m wegsteht und den Schlüssel zum Sicherheitsschloss übergeben. Das Starkstromkabel und den Stromwürfel, den ich besorgt hatte, musste nicht zum Einsatz kommen. Der Trupp hatte genug "normale" Verlängerung dabei. Ein Glück - der Würfel liegt mir schwer im Magen, weil er so handlich und eben so gerne vergessen und dann gerne verschwunden ist. Der Chef vom Trupp versprach noch die Bautafel, die uns Fingerhaus gesendet hat, anzubringen.

Verpasst hatte ich nicht viel, die Jungs waren auch noch nicht lange da. Es waren Holzbretter und Holzpflöcke um die Feinabstimmungsmarkierung verteilt. Und dann wurde die Flöcke eingehauen.


Die Bretter wurden dann mit einem Theodoliten (?) in der Höhe justiert und angeschlagen, dann
kamen Schnüre zum Einsatz. Die wurden gespannt und justiert, nachjustiert und dann festgezogen. Anschließend wurden alle Seiten und die Diagonale nochmal nachgemessen.






Mit den Planungsunterlagen wurden dann die Maße von den Abflüssen und des MSH
unter Zuhilfenahme des Schnurgerüstes exakt ausgemessen und grün markiert.





Der große Kreis markiert die Position des Mehrspartenanschlusses. Und dann kam der Minibagger zum Einsatz und machte Teile der Arbeit des Tiefbauers zunichte. Die schön geschotterte und verdichtete Fläche wurde ausgehoben.


Nach diesem Arbeitschritt musste ich leider die Baustelle wegen eines anderen Termines verlassen. Die nächsten Bilder sind von Jess kurz vor und nach dem Feierabend des Trupps gegen 16.15 Uhr.

Folgendes wurde zwischenzeitlich gemacht: Die Ausgrabungen zu  und von den Markierungen, damit
dort dann die Rohre verlegt werden konnten. Nach dem Verlegen wurde der entsprechende Graben wieder aufgeschüttet. Jetzt gucken da nur noch Rohre aus dem Boden. Dann wurden Gräben für die Drainage bzw. das Fundament der Garage gezogen und  und mit Holzbalken abgestützt.






Morgen erwarten wir dann die Druckdichtigkeitsprüfung, die Auslegung der Radonfolie und die Verteilung der Gitter und für Donnerstag die Verfüllung mit Beton. Während des Staus hatte ich ein kurzes Gespräch mit dem Bauleiter der Hausstellung, mit ihm treffe ich mich dann am Donnerstag morgen. Puh...




Freitag, 19. April 2013

Bodenplatte fest terminiert

Seit heute haben wir einen festen Termin für die Erstellung der Bodenplatte. 29.04 und 30.04, vielleicht auch noch der 02.05.2013. Unser Bauleiter meint, die Radonfolie, die wir bekommen, hält immer etwas auf und ausserdem gibt es auch noch den Aushub für die Garagenfundamente und die Fundamente an sich.

Mit dem Strom ist das wieder so eine Sache gewesen. Der Verteiler steht max. 30 Meter vom Hauptverteiler entfernt, weiter weg darf er nicht sein. Von dort aus sind es aber bestimmt noch 80-100 Meter bis zu unserem Grundstück, das einfach zu verlängern, ist nicht ratsam, sagte man uns. Also haben wir eine
50m Verlängerung und einem "Stromwürfel" organisieren müssen. Nun sind diese Teile beliebt und gerne
mal verschwunden, wenn man nicht aufpasst. So müssen wir also 800 Euro als Kaution berappen.  Unser Bauleiter Bodenplatte Herr A. hat aber versprochen, das Teil jeweils abends einzupacken und am nächsten morgen wieder mitzubringen. Ein bischen Sorgen mache ich mir schon.

Die Dichtigkeitsprüfung. Die Fa. Schneider aus Saarbrücken, die wir mündlich vor ein paar Wochen beauftragt hatten, hat nun an diesen beiden Tagen keine Zeit. Eine Großbaustelle in Luxemburg hat sich vorgedrängelt, klar dort verdienen die mehr als bei uns. Jetzt weiss ich auch warum die mir den Auftrag damals nicht schriftlich bestätigen wollten, damals hieß es, es sind immer Termine frei, wir können uns kurzfristig melden. Das hat uns die gute Frau am Telefon auch heute bestätigt, naja, Termine frei - immer -aber nicht am 29. und 30.04.
Nach einiger Rumtelefoniererei habe ich nun die Fa. Dörr gefunden, die sind sogar billiger (!) und viel freundlicher am Telefon (was ich in letzter Zeit für Schnarchkappen am Headset hatte...) und die wollen
mir eine Auftragsbestätigung aufs Fax legen.

Der Tiefbauer - die haben richtig gut und schnell gearbeitet, Termine eingehalten. Alles astrein. Aber hier gibt es auch ein großes Aber. Es hieß, es werden 50t Schotter benötigt, eine geschätzte Menge. Wir erhielten zwischen den Arbeiten die Meldung, die geplante Menge reicht nicht aus, es wird mehr benötigt und Mehrkosten dafür angemeldet. Es wurden letzlich 22t mehr, satte 44% mehr an Schotter! Naja, besser die Arbeiten sind gut und termingerecht und etwas teurer, als schlecht und dafür billig.



Samstag, 6. April 2013

es rückt näher und näher...

Ausführungspläne
nachdem wir über Ostern die Pläne (die zur Voransicht per Mail gesendet wurden)
studiert und freigegeben haben, kamen die Pläne am Freitag mit der Post. Anbei ein
Schreiben von unserer Kundenberaterin mit den aktualisierten Terminen. Schon 3 Wochen
vor dem zuvor festgelegten Montage-Termin wir die Aufstellung stattfinden - in KW 20
ist es soweit.

Baustrom
Der wird Anfang nächste Woche, also wie geplant KW 15, bereits gestellt.

Erdarbeiten
nach Rückfrage wurde bestätigt, das die Arbeiten für nächste Woche vorgesehen
sind und hoffentlich ausgeführt werden!

Innenausbau Materialien
ein Super Angebot in OBI lies uns am Ostersamstag die ersten 60qm Laminat und die
Fliesen für den Flur kaufen. Ein paar Tage später hat der Zufall uns in einem
anderen Baumarkt die passenden Leuchten für die Küche und den Eingang zum Wohnzimmer
finden und kaufen lassen - nun fehlen nur noch die Lampen im Badezimmer DG.



Mittwoch, 27. März 2013

KlingKlong - entscheidene Phase eingeleutet

Nach der Auststattungs-Bemusterung, bei der wir die Termine erhalten, und dem Baustellengespräch kommt nun wieder mehr Bewegung in die Sache und die letzte Phase ist eingeläutet.

Die obligatorischen Versicherungen sind abgeschlossen, die da wären: Bauherrenhaftplicht, Gebäudeversicherung und Bauleistungsversicherung. Die beiden ersteren haben wir bei der HUK und die
letzte bei der Zürich abgeschlossen. Das ist so in allerhand Foren und Fachzeitschriften als gute Kombination dokumentiert.

Wir haben ein Vermessungsbüro engagiert und die haben mit den notwendigen Unterlagen den Auftrag aufgenommen und die Termine für Grob- und Feinabsteckung schon mal vorgemerkt, KW 15 für die Grobe Geschichte Ende KW 16 für die Feinheiten. Wie ich den Bauleiter Bodenplatte verstanden habe, koordinieren die Beteiligten Firmen das unter sich, also: ....läuft.

Das Angebot vom Tiefbauer haben wir erhalten und angenommen, das läuft also auch. Für die Druckdichtigkeitsprüfung haben wir eine Firma gefunden, eine andere hat auch auf Nachfrage kein Angebot abgegeben, seis drum.

Der Baustromverteiler. Nachdem ich letzte Woche bei den örtlichen Elektrikern rumtelefoniert habe und eigentlich mit einem Unternehmen ein Angebot und telefonische Zusicherung hatte, war der Ansprechpartner nicht erreichbar. Heute morgen kommt dann aber doch das Fax mit der Bestätigung des Auftrageingangs. Na hoffentlich geht das mal alles gut.


Still und heimlich hoffe ich ja, das der Termin zur Hausstellung nach vorne verschoben wird, weil auch die Bodenplatte 2,5 Wochen früher kommt. Mal sehen.

Für den Dachausbau mit Rauspund haben wir Angebote durchgesehen und ausgerechnet, was an Fläche bebrettert werden muss. Die Fliesen für den Flur kaufen wir evtl. schon demnächst ein. Das Laminat haben
wir bereits ausgesucht, wird aber erst gekauft, wenn das Haus steht. Dann haben wir Lampen für Vorne, aber noch nicht für hinten und die Lampen in Küche und Wohnzimmer sowie Badezimmer oben fehlen noch - alle anderen Lampen haben wir schon gekauft oder kommen aus der alten Wohnung mit.

In den nächsten Tagen sollen dann die Ausführungspläne kommen. Kling Klong, es geht voran.

Donnerstag, 21. März 2013

die etwas andere Post aus Frankenberg

 

Die Begegnung der 3. Art 

sie schlug um  07:27 Uhr am 04.03 zu


okay, schuldig.

Mittwoch, 20. März 2013

1. Baustellengespräch im Dauerregen

Pünktlich wie die Feuerwehr trafen der Bauleiter Bodenplatte Herr A., der Enrergieversorger und ich an der Baustelle ein. Der Tiefbauer hatte schon vorher angekündigt, es erst bis 08:15 Uhr zu schaffen. Der Energieversorger war falsch informiert, wollten eine Abnahme machen. Aber egal, Herr A. konnte alles, was er wissen wollte erfahren und so waren diese Herren auch schnell verschwunden.

In groben Zügen haben wir dann mit Regenschirm bewaffnet, die ersten Details geklärt. Die Bodenplatten-Arbeiten seien bei ihm für KW 17 vorgemerkt, das heißt, 2 Wochen vorher. Schon mal nicht schlecht, aber erst mal abwarten. Viel Arbeit ist nicht mehr zu verrichten, meint Herr A., Gutachten, Druckversuche und alles PiPaPo liegt vor, das Grundstück ist schon geschottert. Leider aber insgesamt zu tief gemessen am Bezugspunkt, ein Kanalschacht in der Mitte der Straße. Muss also aufgefüllt werden.

Der Tiefbauer kam und war genau wie Herr A. auch sehr sympatisch. Nach etwas fachsimpeln, was Gasdrainage und Radonfolie angeht und Feinschicht und Lehmböden und Aufschotterung sind wir
so verblieben: Herr A. macht ein neues Protokoll fertig für uns und den Tiefbauer.
Herr A. bietet uns die Vorbereitung des Garagenfundamentes mit an und die Sauberkeitsschicht (Die Radonfolie ist eh schon in unserem Paket mit drin). Der Tiefbauer macht uns ein Angebot über das Schottern der Grundstücksfläche zum Anheben, sowie das Wegkarren des Lehmbodens zur Strasse hin und Aufschottern desselbigen und das Glattziehen des Lehmboden an Grundstücksgrenze und dort wo die Garage hin soll.

Dann verabschiedete sich der Herr Tiefbauer und Herr A. und ich gingen in ein nahegelegenes Cafe - raus aus dem Siff in dem wir die letzten 40 Minuten verbracht hatten. Nun gingen wir das nächste Protokoll durch und besprachen noch weitere Dinge. Ein Druckdichtigskeitstest muss gemacht, und dafür ein zertifiziertes
Unternehmen gefunden werden, wir brauchen Baustrom und dann noch ein Unternehmen für die ganzen Entwässerungsdinge, aber das wird erst nach Fertigstellung Bodenplatte gebraucht. Achso, der Vermesser, den müssen wir schriftlich beauftragen, der wird für die Grob- und Feinabsteckung gebraucht.

Es gab noch ein paar Tipps, zum Beispiel immer Bilder machen von der Strasse, falls was schiefgeht mit einem Sub oder wie auch immer. Vor und nach jedem Bauabschnitt.

Fazit: wieder einmal wird alles teurer. Wieder Kosten, die man vorher nicht auf dem Zettel hatte. Ich bin nach Fertiggestellung drauf gespannt, ob wir mit diesen ominösen 25.000 Baunebenkosten, die man überall verlauten hört, wirklich zu Rande kommen.